Vom Brachland zum Fan-Hotspot
Nach der Verabschiedung des neuen Logos und Leitbilds startet beim FSV Zwickau die heiße Phase zur Umgestaltung einer bisherigen Brachfläche auf dem Stadionvorplatz. Im Frühjahr schaffte es Aktion „Würth Vereinsheimwerker“ mit ihrer Idee einer neuen Begegnungsfläche unter die top 200 Bewerber. Bis zum 30. September soll das Projekt vollständig in Eigenleistung umgesetzt und eingeweiht werden.
Ein Hauch von Frankreich vor dem Stadion
Herzstück der Fläche wird eine Boccia-Bahn, ergänzt durch neue Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Das französische Kugelspiel bietet ein niedrigschwelliges Angebot für Vereinsmitglieder, Fans und Anwohner – sowohl an Spieltagen als auch im Alltag. So wandelt sich die ungenutzte Fläche schrittweise in einen lebendigen Treffpunkt.
FSV-Bautrupp packt ehrenamtlich an
Das Vorhaben ist Teil der Bestrebungen, das Stadionumfeld aufzuwerten und das ehrenamtliche Engagement zu stärken. In einer Befragung hatte sich die Mehrheit der Mitglieder und Fans für genau solche Aufenthaltsbereiche ausgesprochen. Im ausgerufenen „Jahr der Vereinshandwerker“ setzt der FSV diesen Wunsch gemeinsam mit einem neu gegründeten Bautrupp aus Fans und Sponsoren um. Auch die neue Begegnungsfläche entsteht komplett in Eigenregie. Ein Stück Westsachsenstadion für die GGZ Arena
Dabei wird auch Vereinsgeschichte verbaut:
„Für die Sitzgelegenheiten werden Elemente ehemaliger Stahlrohrtribünen des alten Westsachsenstadions demontiert, aufgearbeitet und am neuen Standort wieder aufgebaut. Hinzu kommen mehr als 50 Jahre alte Wellenbrecher von der ehemaligen Halde, die ebenfalls einen neuen Platz auf dem Stadionvorplatz erhalten.“
so FSV-Vorstand Matthias Bley.

Bauvorhaben wird zügig umgesetzt. © FSV Zwickau
Damit entsteht nicht nur eine neue Freizeitfläche, sondern auch ein Ort lebendiger FSV-Historie: Alte Elemente aus dem traditionellen Stadion bekommen eine neue Funktion und verbinden die Wurzeln des Vereins mit der Zukunft der heutigen Heimstätte.
